Der Kampf gegen den Abstieg.
Ich habe fast schon Angst davor, zu sagen, dass es mir gut geht. Ich fürchte mich davor, auszusprechen, dass ich dabei bin mich zu ent-lieben. Denn immer wenn ich denke, dass es wieder hoch geht, grinst mir das Schicksal frech ins Gesicht und wirft mich erneut zurück. Ich bin entschlossen, dich zu vergessen. Aber mal ehrlich: Wie oft war ich das schon ?
Es gab heufig Gründe, weshalb es nicht mehr ging. Und es waren schwerwiegende Gründe. Doch das waren sie nur so lange, bis ich dich wieder gesehen habe. Mit dir Blicke ausgetauscht hatte und die stetige Sehnsucht wieder zum Vorschein kam. Ich habe dich in diesen Tagen gehasst. Doch der Hass wurde weniger und die unglückliche Liebe zu dir wurde wieder stärker.
Doch ich glaube fest daran, dass ich jetzt wirklich dabei bin, dich zu vergessen. Ich weiß, dass es geht. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich keinen Grund dazu, dich länger festhalten zu wollen. Vielleicht, weil es zu einem Teil meines Tages geworden ist über dich nachzudenken, über dich zu schreiben, von dir zu träumen und Details über dich herauszufinden. Irgendwie hat all das mein Leben interessanter gemacht. Ich hatte eine Beschäftigung und war deshalb nie so wirklich alleine. Vielleicht habe ich deshalb so an dir festgehalten.... weil ich es nicht aushalten konnte, mit den Stimmen in meinem Kopf, die mich auf die Sachen in meinem Leben aufmerksam machten, die ich nicht sehen wollte. Diese Kleinigkeiten. Nun stehe ich wieder an dem selben Punkt wie schon so oft zuvor. Stärker oder schwächer? - Das weiß ich nicht. Ich vermute stärker, oder hoffe es zumindest. Ich weiß noch nicht, wie ich es schaffen soll, diesen Schritt zu tun und weiter zu gehen, ohne mich umzudrehen. Ohne, dass diese Stimmen kommen und ohne, dass das Schiksal die Chance hat, mich auszulachen. ... Aber ich werde nicht aufhören, nach einer Lösung zu suchen.

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