Dienstag, 5. November 2013
Lehrer für's Herz
Natürlich frage ich mich, wie es so weit kommen konnte, dass ich mich von euch verletzen lasse.
Gerade von euch, die mir immer von ihrer Diskretion vorgesprochen hatten. Von euch, die ich bewundert habe. Zu denen ich aufgeschaut habe. Meine Vorbilder. Und selbst, wenn ihr es nie wirklich wart, meine Freunde. Ich glaubte, man könnte sich auf euch verlassen, euch vertrauen. Doch das Einzige, worauf ich vertrauen konnte, ist, dass ihr mich irgendwann enttäuschen werdet. Dass ihr mich zurück lässt. Dass ihr mir zeigt, dass ich nicht zu euch gehöre. Du sagtest mal, dass du versuchst, nie jemanden alleine zu lassen. Aber tatest du das nicht, indem du mir aus dem Weg gingst, nur um mir nicht die Wahrheit sagen zu müssen? Ich bin unsagbar enttäuscht von euch. IHR habt es geschafft, mein Vertrauen in die Menschen zu zerstören. Doch ich selbst habe zugelassen, dass ihr mir so nahe steht. Ich war zu offen, das war mein Fehler. Ich bin selbst schuld. Das, was ich eigentlich getan habe, ist nicht das, was sich nun am schmerzhaftesten auswirkt. Vielmehr ist es die Erkenntnis, dass meine Schutzmauer, deren Bestandteile ihr wart, zerschmettert wurde. Ich werde euch nicht vorhalten, dass ich weiß, was ihr über mich im Lehrerzimmer gesprochen habt. Ich werde euch nicht sagen, dass ich erkannt habe, dass ihr euer Wort nicht gehalten habt. Vielleicht hattet ihr Angst, vielleicht wart ihr überfordert... ich weiß es nicht. Woher soll ich es wissen, wenn ihr nicht mit mir sprecht?! Ich kann euch nicht mehr ansehen, denn die Wut und die Traurigkeit sprengen mein Herz. Ihr seid in meinen Augen nicht mehr die Lehrer, von denen ich etwas fürs Leben lernen kann. Ihr wurdet zu Geistern meiner Vergangenheit. Und ich meine es ernst, ihr seid für mich gestorben.

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Dienstag, 29. Oktober 2013
Selbst wenn die Zeit uns trennt...
Ich werde dich immer noch lieben, auch wenn ich dich in acht Monaten vielleicht nicht mehr wieder sehen werde.
Ich werde dich immer noch lieben, wenn du nicht mehr jung bist. Dann werde ich dir zeigen, dass deine Jugend in deinem Herzen lebt und dir das Gefühl geben, dass Alter uns nicht schwächer macht, sondern stärker.
Ich werde dich lieben, wenn du dich nicht mehr schön findest, denn für mich wirst du auf Ewig der schönste Mensch bleiben und ich werde mir Mühe geben, es dir mit jedem Tag, jedem Wort, jedem Blick zu zeigen.
Ich werde dich noch lieben, wenn du nicht mehr tanzen, nicht mehr rennen, nicht mehr zielsicher durch die Straßen gehen kannst. Ich werde deine Hand nehmen und dich führen, dorthin, wo eine gemeinsame Zukunft möglich ist.
Ich werde dich noch immer lieben, wenn du nicht mehr lachen kannst, ohne dass die Falten um deinen Mund herum tanzen. Denn dein Lachen ist für mich der größte Lohn, die größte Anerkennung und das schönste Kompliment.
Ich werde dich noch lieben, wenn deine Kinder schon erwachsen sind und dein Ehepartner längst nicht mehr unter uns weilt.
Ich werde dich all die Jahre lieben, in denen ich auf dich warte. Auch, wenn du mir das jetzt glauben kannst.
Ich liebe dich A. und ich werde es immer tun. ♥

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Sehnsucht (1 month later it's still the same, just different)
Vielleicht ist es nicht klug, wieder zu schreiben.
Ja, vielleicht war es auch nicht klug, zu denken, du seist anders.
Vielleicht war es nicht klug, zu hoffen, es würde jetzt besser werden.
Habe ich es mir eingeredet?
Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Denn das Blut, das noch immer durch meine Adern fließt, ist so kalt, dass ich stets friere.
Egal wo ich bin. Egal wer bei mir ist. Egal wer mich berührt.
Es ist als lebe man in einem tauben Körper.
Taub durch den Schmerz, und das Herz pumpt so schwach.
Wenn meine Augen dich erfassen, dann leuchtet mein Herz. Es leuchtet so stark, so hell, dass es niemand übersehen kann. Es hüpft und schreit, gelangt zur Ekstase. Die Hitze ergreift den ganzen Körper. Es schreit deinen Namen. Jeder kann es hören. Aber ich schaue zur Seite, denn du nimmst mich nicht wahr. Du siehst diesen leuchtenden Menschen nicht. Du hörst diese Rufe nicht. Du bist blind und taub geworden. Oder einfach ignorant. Und die Füße berühren den harten Boden, die Gelenke sind verklemmt, die Muskeln steinhart. Die Lunge zittert, wenn ich versuche einzuatmen. Mein Herz schreit lauter, aber ich muss es ignorieren. Es krampft sich zusammen, will auf sich aufmerksam machen. Und ich halte inne. "Bitte, hör auf", flehe ich leise. "Ich weiß, es tut weh. Ich würde es ändern, wenn ich könnte. Aber ich bin machtlos." Und dann wird es wieder still. Unglaublich still. Der Körper erkaltet und die Füße bewegen sich automatisch. Umdrehen darf ich mich nicht. Dir hinterhergehen verbiete ich mir. Dass ich dich liebe, steht außer Frage. Aber ich darf es nicht und deinetwegen werde ich meinem Herzen Befehle geben. Befehle, die ich kaum aussprechen kann, weil ich gegen Tränen ankämpfen muss. Vielleicht fühle ich mich unverstanden, vielleicht auch nur einsam. Einmal würde ich gerne wissen, wie du dich fühlst, wenn du dich wieder ganz offensichtlich von mir weg drehst. Wenn du deinen Kopf in die Luft hebst, ganz weit oben und mich dort am Boden übersiehst. Ich möchte wissen, ob es richtig ist, die Ohren und das Herz zu verschließen. Und das nur, weil du es so möchtest.

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Sonntag, 9. Juni 2013
Turn this story around.
Ich habe das dringende Bedürfnis, all die Dinge über dich zu verbrennen.
Ich möchte schreien, weg laufen und alles vergessen - alles was ich fühle.
Langsam wünsche ich mir, ich hätte diese Gefühle, die ich am Anfang für so schön empfand, niemals aufgebaut.
Noch ein Jahr und dann bin ich weg. Dann bin ich weit fort von dir. Wie sehr sehne ich mich nach diesem Abschluss, der Abschluss von all dem Schlechten, was mir hier wiederfuhr.
Ich. kann. nicht. mehr. so. weiter. machen.
Jedenfalls nicht mehr lange.
Du fehlst mir, und das darf nicht sein, denn es ist unrealistisch.

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Sonntag, 28. April 2013
Bei dir ist alles anders!
Ich setze mich vor meinen Laptop und fange an Videos zu schauen & Lieder zu hören.
Mir fällt auf, dass ich bei allem sofort an dich denken muss.
Noch vor einem Jahr saß ich genauso da, sah mir Videos an mit Texten und Liedern, die mich an die unglückliche Liebe zu dieser Person erinnerten. Und heute schaue ich mir Videos an, die von Liebe und Glück handeln - das was ich dank dir empfinde. Du stößt mich nicht von dir weg, bei dir kann ich ich sein.
Früher wollte ich so sein wie dieser Mensch, in den ich verliebt war. Ich wollte dieselbe Musik hören, die gleichen Dinge tun und die selben Dinge mögen.
Doch bei dir?- Ich versuche dich von meiner Sicht zu überzeugen, von meinen Interessen zu verzaubern. Dir soviel von MIR zu zeigen wie möglich ist.
Vielleicht ist das erst jetzt so, weil ich erst jetzt richtig weiß wer ich bin und wer ich sein will.
Hörst du, ich bin verliebt in dich. Und du bist unheimlich besonders für mich.
Und weißt du, ich halte es nicht mehr für nötig Blogeinträge zu schreiben, weil ich wegen dir andauernd glücklich bin!
Die einzige Angst, die ich habe, ist dass du einen anderen Weg einschlagen würdest. Dass du auf einmal anders zu mir wirst, dich von mir abwendest. Dass unser erstes Treffen unser Letztes war. Glaub mir, ich kämpfe um dich. Doch ich habe aus der Vergangenheit gelernt, dass wenn man an einen Punkt kommt, wo es einfach falsch ist zu hoffen, man es besser sein lässt.
S. ♥

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Sonntag, 21. April 2013
Selbst die Menschen, denen man mal am aller meisten vertraut hat, können einen verletzen.
Es verletzt mich, wenn ich erfahre, was du über mich erzählst. Es ist nun ein halbes Jahr her und ich kann nicht verstehen, dass du dieses vertrauliche Detail bei deinen Leuten preis gibst. Ich hatte dich nicht so eingeschätzt, weil du mit mir zusammen da durchgegangen bist. Noch weniger hatte ich geglaubt, dass du dich darüber lustig machen würdest. Ich kann verstehen, dass du noch sauer auf mich bist und ich kann es gut nachvollziehen, dass du mich meidest. Aber der Grund meiner schlimmsten und schmerhaftesten Zeit in der Gruppe zu erzählen, ist einfach erschütternd. Ich weiß nicht, ob ich wütend sein soll oder ob ich dieses Spiel einfach mit spiele und selbst etwas erzähle... aber das bin ich nicht. Das würde ich nicht tun. Dafür reapektiere ich unsere Momente und die gemeinsame Zeit einfach viel zu sehr. Das einzige, was ich sicher weiß, ist dass ich unsagbar enttäuscht von dir bin.

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Mittwoch, 17. April 2013
Du verwirrst meinen Kopf
Ich kann nicht verstehen was du mit mir machst. Ich kann einfach nicht verstehen wieso du das tust...
Du merkst doch, dass ich schon länger komisch zu dir bin. Ich habe mich merkwürdig verhalten, distanziert.
Das liegt daran, dass ich versuche, dich aus meinem Leben zu lassen. Zu lange hing ich an dir, weil du mir viel bedeutet hast. Nun gab ich mir das Wort, dass ich das Spiel nicht mehr mit mache. Ich hasse es, Komplimente von dir zu hören und ich hasse es, wenn du mich anlächelst. Denn dadurch vermisse ich dich nun noch mehr. Dadurch merke ich, wie sehr mir unsere Gespräche fehlen... aber ich bleibe stark und werde nicht nachgeben. So lange bis du mich auf mein Verhalten ansprichts und über den Grund redest, weshalb sich zwischen uns alles änderte.

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Dienstag, 16. April 2013
Alles so neu und frisch
Ich finde keine Worte, keine Beschreibung... für dich. Es ist etwas komisch, etwas merkwürdig und unpersönlich. Aber du lässt mich all das Chaos vergessen. Ich bin in Gedanken immer bei dir, frage mich, was du machst und wie es dir geht. Ich habe keine Basis, keine Bindung zu dir. Aber doch bist du momentan das was ich suche und irgendwie auch brauche. Es ist absurd, mir vorzustellen, dass day etwas werden könnte. Doch ist es das schönste am Tag. Die Menschen um mich herum fragten mich heute, weshalb ich so abwesend sei. Weshalb ich so still und traurig sei. Das Komplizierte ist eben, wie ich Kontakt zu dir aufbauen soll. Und darüber zerbreche ich mir jeden verdammten Tag den Kopf.

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