Samstag, 30. März 2013
Images. Feelings. You.
Ich weiß noch, als dieses Bild das einzige war, das ich von dir hatte. Dieses eine Bild, das ich stundenlang angestarrt habe, bei dem mir Tränen des Schmerzes und der Liebe über die Wangen rollten... dieses Bild, mit dem ich mich dir nahe fühlte. Für eine kurze Zeit. Und auch dieses andere, neuere Bild, mit dem der ganze Mist angefangen hatte. Eigentlich hast du es ja nicht mehr verdient, dass ich dir noch einen Text widme. Aber weißt du was? Mein Herz will dich nicht aus meinem Leben lassen. Ich bin über dich hinweg, da bin ich mir sicher. Doch dieser Traum, dieseTräume, die zeigen mir einfach, dass du nie vergessen sein wirst. Weißt du, als mich mein Vater fragte, was ich tun würde, wenn ein Krieg ausbrechen würde und ich nicht mehr viel tun könnte, mit was ich meine Zeit vertue? Ich antwortete, dass ich zu dir gehen würde, und dich um einen Kuss anflehen würde. Eine Umarmung, dir nahe sein. Das ist das, was mir die Angst vorm Sterben nimmt. Er fragte mich, was wäre, wenn du mir das verweigerst. Naja, dann stände ich in diesem Moment trotz allem vor dir, würde dir in deine Augen schauen und alles andere um mich herum vergessen. ♥

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Freitag, 8. März 2013
Hin und her gerissen - wegen dir.
Kennt ihr dieses Gefühl von kompletter Gleichgültigkeit, wenn ihr die Person anseht, die euch mal so viel bedeutet hat? Keine Freude, kein Schmerz, nicht unangenehm oder peinlich berührt,... keine Hoffnung, keine Verbundenheit mehr?

Ich versuche mir das jedes Mal einzureden, wenn ich dir gegenüber stehe. Ich verberge mein Lächeln, wenn du lächelst. Ich verberge das Interesse, wenn du sprichst und ich verberge die Tränen, wenn ich am liebsten aufstehen und wegrennen würde. Nach außenhin bin ich kalt - abgehärtet - doch in mir drin sprudeln alle möglichen Gefühle hoch.
Das Ding ist, dass ich immer gedacht habe, dass es in dir genauso aussieht wie in mir. Nur ist dem eben nicht so, das hast du mir schmerzhaft klar gemacht. Dazu musstest du nicht mal ein Wort sagen.

Wo ist diese Bindung hin? Oder gab' es diese nie?
Wo ist diese Unbeschwertheit?
Die Gespräche?
Das Lächeln?
Diese glückliche Stimmung und auch die angespannten Momente?
Was ist mit damals, als du mich beschützt hast?
Was ist mit den Dingen, die du zu mir gesagt hast?
Und was ist mit dir... bist du so hinterhältig und verlogen?
Hab ich vielleicht alles falsch gesehen und mein Kopf hat einfach nur 'gesponnen'. Das will ich nicht wahr haben... das kann einfach nicht wahr sein. Dafür bist du mir noch immer zu wichtig.

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Montag, 4. März 2013
Nun habe ich es endgültig Verbockt.
Es macht mir nichts aus, sagte mein Kopf.
Lass sie doch machen, sagte mein Stolz.
Die brauchst du sowieso nicht, sagte mein Zukunfts-Ich.
Es fühlt sich merkwürdig an, sagte mein Bauch.
Sie wird dir vielleicht fehlen, sagte mein Unterbewusstsein.
Es tut weh... sagte mein Herz.

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Samstag, 2. März 2013
Die Löcher unseres Lebens.
Jeder von uns hat mal etwas erlebt. Etwas, dass uns ein Loch in unsere Hände gefressen hat. Ein Loch in unser Herz, in unsere Seele in unseren Alltag, unser Leben. Jeder kennt sie, diese Löcher, die wir mit aller Kraft zu füllen versuchen. Und so viele schaffen es nicht, weil dieses Loch so tief ist. Und ja ich vermisse dich. Es ist wie ein Loch in meinem Kopf, in meinen Gedanken. Wir Menschen machen Fehler und man wird sie uns nicht verzeihen, wenn wir sie nicht erklären und nicht um Verzeihung bitten. Ich sehe dich, und mein Wort verstummt, mein Mund ist trocken. Der Kopf ist leer wie ein Loch... ich kann nichts sagen, will nichts erklären und fühle diesen Schmerz in mir drin. Aber trotzdem mache ich weiter und lebe mit den Löchern in meinem Leben. Vielleicht habe ich mal den Mut mit dir zu reden, dieses Loch zu füllen. Ich vermisse dich.

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Freitag, 22. Februar 2013
Gedanken der Nacht
Wer kennt sie nicht, diese Nächte. Diese Nächte in denen wir in unserem Bett liegen und an die Decke starren. Wir denken nach, über den Tag, lassen ihn in unserem Kopf rumspuken. Wir bleiben hängen, an einem Detail, das uns unbewusst festhält und erschüttert. Wir überlegen, wieso sich unser Geist genau gegen dieses Thema strebt. Was los ist, weshalb wir einen innerlichen Druck aufbauen, wenn wir daran denken? Irgendwie kennen wir die Antwort, aber nur einen Bruchteil davon. Wir denken länger darüber nach, finden vielleicht die Antwort... oder auch nicht. Wir haben schon längst die Augen geschlossen. Das Denken macht uns müde aber es hält uns auch wach. Ab und zu schweifen wir ab, da wir glauben, den Grund nicht zu erfahren, aber wir kennen ihn. Wir haben nur beschlossen, nicht mehr darüber nach zu denken, weil es uns traurig macht. Sehr sogar. Und irgendwann schlafen wir dann ein, vergessen dieses merkwürdige Detail und die Gefühle. Wir legen uns wieder ins Bett und haben es vergessen. Einfach so. Aber schon die nächsten Gedanken warten auf uns, wie immer.

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Montag, 17. Dezember 2012
Alleine verloren.
Geben wir es doch zu, jeder von uns hat einmal einen schlechten Tag. Oder vielleicht noch ein paar Tage mehr. Es sind einige störende Dinge am Tag, die sich aufbauen und immer größer werden. Und irgendwann sind sie so hoch gestapelt, dass wir nicht mehr drüber schauen können und wir versuchen dagegen zu treten, dagegen zu schlagen, irgendwie dagegen anzukommen. Aber wenn diese Mauer erst einmal erbaut ist, lässt sie sich nicht zerstören. Und unsere Kraft schwindet mit jedem einzelnen kläglichen Versuch. Wir sind eingespert und kommen nicht vom Fleck. Und die Personen, die sich in unserem Umfeld befinden, beginnen uns zu nerven. Wir wollen am liebsten alleine sein und den anderen nicht mehr zuhören. Aber dann realisieren wir, dass wir nicht alleine sein können und das das im Prinzip das Problem ist. Denn egal wie viele Menschen angeblich "da" sind. Sie sind es nicht.

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Samstag, 17. November 2012
Ungewissheit und die damit verbundene Gleichgültigkeit.
Es ist immer wieder erstaunlich mit anzusehen, wie wenig die Menschheit heutzutage noch weiß. Wir lernen in den Schulen Dinge, die wir angeblich später benötigen. Aber die richtig wichtigen Dinge, die unser Überleben auf diesem immer stärker belasteten Planeten sichern, über die wird uns nichts gesagt. Wir lernen in Geschichte etwas über unsere Vorfahren und die Konflikte, aber und wird nicht gesagt, welche Strategien und Hinterhalte diese doch schon "kranken" Menschen planten und durchführten. Was mit den Leuten geschehen ist, über die nicht berichtet wird und die vielleicht mehr über das wussten, wovon viele Bürger die Augen verschlossen hatten. In Biologie lernen wir die Krankheiten und Erreger kennen, aber man informiert uns nicht ausführlich darüber, wie wir auf die Ernährung achten müssen, was gegessen und nicht-gegessen werden darf, um nicht an dieser Krankheit zu erkranken. Wir haben Politik und Wirtschaft, aber keiner traut sich, etwas gegen Politiker und Strategien zu äußern oder uns über die geheimen Fallen der Banken und Kredithaien aufzuklären. Lehrer, Wissenschaftler, Professoren, Politiker und Reporter lassen uns im Dunkeln wenn es darum geht, was wirklich wichtig ist. Wer darf sich klug nennen? Denn offensichtlich laufen wir alle in einem heilen Land herum, abgeschattet von dem Krieg auserhalb und nicht betroffen von Atomkraftwerken oder anderen außerordentlich umwelt-/ und gesundheitsschädlichen Erfindungen. Doch wenn wir die Augen öffnen, die Hände von den Ohren nehmen und unser Interesse für UNS, für UNSER LAND, UNSERE GESUNDHEIT und UNSERE ART wecken, finden wir mehr heraus, als uns vielleicht lieb ist. Doch wir können, wenn auch nur gering, wissen, wovor wir uns in Acht nehmen müssen und was sich tatsächlich in unserem friedlichen Land abspielt. Wie eine gute Freundin kürzlich zu mir sagte: "Die Menschen stellen sich keine Fragen mehr. Sie werden sich keine Antworten geben können, wenn sie nicht fragen" Doch wir werden in unserem Denken immer beschränkter und leben in einer Box, aus der es gilt, auszubrechen.

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