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Dienstag, 9. Oktober 2012
Halten und loslassen.
Am Dienstag, 9. Okt 2012 im Topic 'Live & Storys '
Ich wünsche mir nur die Dinge zurück, wie sie einmal waren. Ich wünsche mir diese Gespräche zurück. Ich wünsche mir die Momente zurück, die wir teilten. Irgendwie.
Ich kann nicht verstehen, warum du so zu mir bist. So warst du noch nie, denke ich. Ich habe das Gefühl, dich nicht mehr zu kennen. Aber ob ich dich überhaupt schon jemals gekannt habe? Nein, gekannt definitiv nicht. Aber ich kannte deine Art, Menschen Mut zu machen. Ich kannte deine Art, andere zu trösten und dich um sie zu kümmern. Ich wusste, wenn du wütend warst, oder enttäuscht und es aber nicht gezeigt hast. Ich dachte irgendwie, uns würde etwas verbinden. Eine Freundschaft. Wir hätten etwas gemeinsam... für mich warst du immer etwas Besonderes. Und so, wie du über mich geredet hast, dachte ich, ich wäre das auch für dich. Manchmal frage ich mich, was ich überhaupt erwarte. Ist doch alles absurd. Es tut nur einfach so verdammt weh, zu wissen, dass ich etwas verloren habe, weil ich nicht darum gekämpft habe.
Ich kann nicht verstehen, warum du so zu mir bist. So warst du noch nie, denke ich. Ich habe das Gefühl, dich nicht mehr zu kennen. Aber ob ich dich überhaupt schon jemals gekannt habe? Nein, gekannt definitiv nicht. Aber ich kannte deine Art, Menschen Mut zu machen. Ich kannte deine Art, andere zu trösten und dich um sie zu kümmern. Ich wusste, wenn du wütend warst, oder enttäuscht und es aber nicht gezeigt hast. Ich dachte irgendwie, uns würde etwas verbinden. Eine Freundschaft. Wir hätten etwas gemeinsam... für mich warst du immer etwas Besonderes. Und so, wie du über mich geredet hast, dachte ich, ich wäre das auch für dich. Manchmal frage ich mich, was ich überhaupt erwarte. Ist doch alles absurd. Es tut nur einfach so verdammt weh, zu wissen, dass ich etwas verloren habe, weil ich nicht darum gekämpft habe.
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Donnerstag, 4. Oktober 2012
Wieso kann es nicht wieder so sein? I miss you.
Am Donnerstag, 4. Okt 2012 im Topic 'Live & Storys '
Und manchmal, da vermisse ich den Gedanken, mich hinzusetzen und dir zu schreiben.
Ich vermisse es, mein Postfach zu öffnen und voller freude deine Mail zu erhalten.
Ich vermisse es, dir von meinen Neuigkeiten und Problemen zu erzählen.
Ich vermisse es, zu dir zu gehen und ganz normal zu reden.
Ja, ich vermisse das alles. Ich vermisse dich. Ich vermisse meine Freundin, die immer für mich da war und nie etwas zurück verlangte. Die mich bedingungslos beschützt hat und sich Sorgen machte. Aber ich habe Angst davor, neu zu starten. Zu vieles haben wir hinter uns gelassen und damit abgeschlossen. Zu vieles für diesen Neuanfang, den ich mir so sehr wünsche.
Ich vermisse es, mein Postfach zu öffnen und voller freude deine Mail zu erhalten.
Ich vermisse es, dir von meinen Neuigkeiten und Problemen zu erzählen.
Ich vermisse es, zu dir zu gehen und ganz normal zu reden.
Ja, ich vermisse das alles. Ich vermisse dich. Ich vermisse meine Freundin, die immer für mich da war und nie etwas zurück verlangte. Die mich bedingungslos beschützt hat und sich Sorgen machte. Aber ich habe Angst davor, neu zu starten. Zu vieles haben wir hinter uns gelassen und damit abgeschlossen. Zu vieles für diesen Neuanfang, den ich mir so sehr wünsche.
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Augen.
Am Donnerstag, 4. Okt 2012 im Topic 'Live & Storys '
Wann weiß man, dass das, was man fühlt, echt ist? Wann weiß man, dass das, was der andere sagt, so gemeint ist? Und wann weiß man, ohne dass der andere spricht, was er denkt?
- Wenn man in die Augen sieht.
Wenn man in die Augen des anderen sieht, und einen ein Kribbeln durchfährt, weil das Herz noch vor dem Verstand merkt, dass man diejenige ist, die angeschaut wird.
Wenn man in die Augen sieht und diese schweigen. Sie strahlen Ruhe aus, und Ehrlichkeit.
Wenn man in die Augen des anderen sieht und diese sich nicht abwenden, sondern sich dem Moment hingeben.
Und man sich gefesselt fühlt von seinem Blick. Angst hat, angst, wegzusehen, weil man dieses Gefühl nicht verlieren möchte.
Man es aber nicht halten kann, weil es unmöglich scheint. Unmöglich ist.
- Wenn man in die Augen sieht.
Wenn man in die Augen des anderen sieht, und einen ein Kribbeln durchfährt, weil das Herz noch vor dem Verstand merkt, dass man diejenige ist, die angeschaut wird.
Wenn man in die Augen sieht und diese schweigen. Sie strahlen Ruhe aus, und Ehrlichkeit.
Wenn man in die Augen des anderen sieht und diese sich nicht abwenden, sondern sich dem Moment hingeben.
Und man sich gefesselt fühlt von seinem Blick. Angst hat, angst, wegzusehen, weil man dieses Gefühl nicht verlieren möchte.
Man es aber nicht halten kann, weil es unmöglich scheint. Unmöglich ist.
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Freitag, 28. September 2012
Wenn das Reale aus dem Leben so unwirklich wird
Am Freitag, 28. Sep 2012 im Topic 'Live & Storys '
Ich laufe den Gang entlang, auf dem Weg zu meinem Klassenzimmer. Während ich gehe, kreisen meine Gedanken nur um eins. Um diesen einen Traum. Ich erinnere mich an die gepflasterte Treppe, die Toilette in einer der Gänge, die Bänke unter den großen Fenstern, die prächtigen Pflanzen vor den Räumen, der blaue Teppichboden, die entgegenkommenden Lehrer, bei denen ich das Gefühl habe, sie sehr gut zu kennen. Mir kommen diese beiden Menschen entgegen, die mich skeptisch beäugen und wortlosvorbeigehen. Und ich lächle, um dieses traurige Gefühl zu überspielen. Als ich im Klassenzimmer platz nehme, sehe ich in die Augen, an die ich die stärkste Erinnerung habe. Ich versinke in meinen Gedanken. Ich erinnere mich so stark an diesen Traum, der so real und gleichzeitig unwirklich war. Die Gefühle, die ich für die einzelnen Menschen empfand... waren die real? Die Worte, die die beiden Menschen aussprachen, von denen ich glaubte, nie wieder ein Wort mit ihnen sprechen zu können... waren die tatsächlich so unwirklich? Und diese eine Person, die sowohl im echten Leben als auch in meinem Traum immer da war, mir half wie es nur geht... was ist mit diesem Menschen?
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Samstag, 7. Juli 2012
Freude am Tag
Am Samstag, 7. Jul 2012
Mir ist aufgefallen, dass es nicht die größten Glücksfälle sind, die uns glücklich machen. - Zumindest nicht auf Dauer.
Es sind die kleinen, immer wieder kehrenden Dinge, die uns gelingen. Wir fühlen uns allein durch sie ausgeglichen, wohl und stark. Doch durch dieses Streben nach dem großen Glück, nehmen wir die kleineren Dinge nicht mehr vollkommen wahr.
Für uns zählt nur das, was wir intensiv fühlen können. Ist es nicht so? Aber wenn man mal in sich hinein hört und sich diese Fragen beantwortet, könnte man feststellen, dass es gerade an den kleinen Zufällen liegt, die uns den Tag erleichtern und uns dadurch glücklicher machen.
- Wenn die Ampel in dem Moment grün umschlägt, in dem man darauf zukommt?
- Sich bei der Kasse im Einkaufszentrum plötzlich eine Weitere öffnet, und man an erster Stelle steht?
- Der Postbote einem das schwere Paket hinaufträgt, das man alleine nur mühsam geschleppt hätte?
- Der Partner an einem Wintertag schon eine heiße Tasse Kaffe bereit gestellt hat, wenn man nach Hause kommt?
- Man das Haus in verlässt, und es plötzlich nicht mehr regnet?
- Das erste Mal ein neues Rezept ausprobiert, und es hervorragend gelingt?
- Ein Kollege/ Freund/ Nachbar/ Spaziergänger einem einen herrlichen Tag wünscht?
Klar, es ist nichts besonderes. Aber würden wir genau diese Sachen im Auge behalten, diese Zufälle, würde uns auffallen, dass auch sie einen großen Teil zu unserem positiven Tag beitragen.
Halten diese vielen, kleinen, alltäglichen Dinge die Freude und das Glück nicht länger aufrecht?
Es sind die kleinen, immer wieder kehrenden Dinge, die uns gelingen. Wir fühlen uns allein durch sie ausgeglichen, wohl und stark. Doch durch dieses Streben nach dem großen Glück, nehmen wir die kleineren Dinge nicht mehr vollkommen wahr.
Für uns zählt nur das, was wir intensiv fühlen können. Ist es nicht so? Aber wenn man mal in sich hinein hört und sich diese Fragen beantwortet, könnte man feststellen, dass es gerade an den kleinen Zufällen liegt, die uns den Tag erleichtern und uns dadurch glücklicher machen.
- Wenn die Ampel in dem Moment grün umschlägt, in dem man darauf zukommt?
- Sich bei der Kasse im Einkaufszentrum plötzlich eine Weitere öffnet, und man an erster Stelle steht?
- Der Postbote einem das schwere Paket hinaufträgt, das man alleine nur mühsam geschleppt hätte?
- Der Partner an einem Wintertag schon eine heiße Tasse Kaffe bereit gestellt hat, wenn man nach Hause kommt?
- Man das Haus in verlässt, und es plötzlich nicht mehr regnet?
- Das erste Mal ein neues Rezept ausprobiert, und es hervorragend gelingt?
- Ein Kollege/ Freund/ Nachbar/ Spaziergänger einem einen herrlichen Tag wünscht?
Klar, es ist nichts besonderes. Aber würden wir genau diese Sachen im Auge behalten, diese Zufälle, würde uns auffallen, dass auch sie einen großen Teil zu unserem positiven Tag beitragen.
Halten diese vielen, kleinen, alltäglichen Dinge die Freude und das Glück nicht länger aufrecht?
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Sonntag, 17. Juni 2012
Neuanfang.
Am Sonntag, 17. Jun 2012 im Topic 'Live & Storys '
Noch einmal alles auf Null. Alles neu anfangen können. So easy? Ich glaube nicht. Menschen können verzeihen, aber vergessen werden sie nicht. Es wird auf ewig etwas zwischen uns stehen.
Alles hinter mir lassen. Die Vergangenheit. Sich nicht mehr umdrehen, egal wie schwer es sein würde. Ich kann es nicht riskieren - einen weiteren Rückschlag. Deshalb: Augen nach vorne gerichtet. In der Vergangenheit gibt es keine Momente, die nicht auch in der Zukunft auf mich warten könnten. Niemand weiß wie es Morgen aussehen wird. Manchmal dachte ich, ich würde an der Vergangenheit festhalten, weil ich nicht glaubte, dass die Dinge/Momente/Zeit auch nur annähernd wieder so schön werden könnten. Aber mir fällt auf, dass das, was man in der Vergangenheit tat, für die Zukunft gilt. Ein einfaches Beispiel: Schrieb man einen Brief, gab ihn ab, mit all den Erinnerungen. Abgeschlossen nun durch diesen Brief. Auf dem Weg zu der Person, an die er adressiert ist. Man läuft nach Hause. Dieser Schritt liegt jetzt hinter einem. Und eine Woche später meldet sich diese Person, um zu reden.
Man tat also etwas, und löste damit etwas anderes aus.
Ein Zahnrad treibt das andere an. Ist es nicht so?
Man braucht keine Angst vor der Zukunft haben. Denn wir erleben sie nur im Augenblick. Der Moment, in dem wir die Augen aufschlagen und ein neuer Tag beginnt. Wir haben es doch in der Hand, was aus der Zeit wird. Bekommt man die Chance zu einem Neuanfang in den Augen anderer, sollte man sich glücklich schätzen. Aber jeder Mensch kann einen Neuanfang wagen. Mit sich selbst.
Alles hinter mir lassen. Die Vergangenheit. Sich nicht mehr umdrehen, egal wie schwer es sein würde. Ich kann es nicht riskieren - einen weiteren Rückschlag. Deshalb: Augen nach vorne gerichtet. In der Vergangenheit gibt es keine Momente, die nicht auch in der Zukunft auf mich warten könnten. Niemand weiß wie es Morgen aussehen wird. Manchmal dachte ich, ich würde an der Vergangenheit festhalten, weil ich nicht glaubte, dass die Dinge/Momente/Zeit auch nur annähernd wieder so schön werden könnten. Aber mir fällt auf, dass das, was man in der Vergangenheit tat, für die Zukunft gilt. Ein einfaches Beispiel: Schrieb man einen Brief, gab ihn ab, mit all den Erinnerungen. Abgeschlossen nun durch diesen Brief. Auf dem Weg zu der Person, an die er adressiert ist. Man läuft nach Hause. Dieser Schritt liegt jetzt hinter einem. Und eine Woche später meldet sich diese Person, um zu reden.
Man tat also etwas, und löste damit etwas anderes aus.
Ein Zahnrad treibt das andere an. Ist es nicht so?
Man braucht keine Angst vor der Zukunft haben. Denn wir erleben sie nur im Augenblick. Der Moment, in dem wir die Augen aufschlagen und ein neuer Tag beginnt. Wir haben es doch in der Hand, was aus der Zeit wird. Bekommt man die Chance zu einem Neuanfang in den Augen anderer, sollte man sich glücklich schätzen. Aber jeder Mensch kann einen Neuanfang wagen. Mit sich selbst.
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Samstag, 26. Mai 2012
Es tut mir leid.
Am Samstag, 26. Mai 2012 im Topic 'Live & Storys '
Als ich damals gelesen habe, was andere Mädchen in der Situation tun, sagte ich mir: "Zu so etwas wäre ich nie im Stande". Ich fragte mich, wie diese Mädchen sich selbst sahen, was sie selbst von dem dachten, was sie taten. Ich wusste, sie brauchten Hilfe, sie hatten sich da in etwas verrannt, aus dem sie nicht mehr heraus kommen würden. Ich war mir bewusst, dass es falsch war, was sie taten.
Und trotzdem wurde ich unbewusst eine von ihnen. Ich nahm die Dinge die falsch waren auf die leichte Schulter. Redete sie mir gut. Stets war ich der festen Überzeugung, dass ich längst nicht so schlimme Sachen mache wie sie taten. Ich dachte, ich täte nichts schlimmes. Doch in wahrheit wurde ich zu der Person, die ich nie werden wurde. Ich tat das, was ich nie tu'n wollte. Und ich bereue das, was ich hätte vermeiden können.
Und trotzdem wurde ich unbewusst eine von ihnen. Ich nahm die Dinge die falsch waren auf die leichte Schulter. Redete sie mir gut. Stets war ich der festen Überzeugung, dass ich längst nicht so schlimme Sachen mache wie sie taten. Ich dachte, ich täte nichts schlimmes. Doch in wahrheit wurde ich zu der Person, die ich nie werden wurde. Ich tat das, was ich nie tu'n wollte. Und ich bereue das, was ich hätte vermeiden können.
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Freitag, 4. Mai 2012
Der Kampf gegen den Abstieg.
Am Freitag, 4. Mai 2012 im Topic 'Live & Storys '
Ich habe fast schon Angst davor, zu sagen, dass es mir gut geht. Ich fürchte mich davor, auszusprechen, dass ich dabei bin mich zu ent-lieben. Denn immer wenn ich denke, dass es wieder hoch geht, grinst mir das Schicksal frech ins Gesicht und wirft mich erneut zurück. Ich bin entschlossen, dich zu vergessen. Aber mal ehrlich: Wie oft war ich das schon ?
Es gab heufig Gründe, weshalb es nicht mehr ging. Und es waren schwerwiegende Gründe. Doch das waren sie nur so lange, bis ich dich wieder gesehen habe. Mit dir Blicke ausgetauscht hatte und die stetige Sehnsucht wieder zum Vorschein kam. Ich habe dich in diesen Tagen gehasst. Doch der Hass wurde weniger und die unglückliche Liebe zu dir wurde wieder stärker.
Doch ich glaube fest daran, dass ich jetzt wirklich dabei bin, dich zu vergessen. Ich weiß, dass es geht. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich keinen Grund dazu, dich länger festhalten zu wollen. Vielleicht, weil es zu einem Teil meines Tages geworden ist über dich nachzudenken, über dich zu schreiben, von dir zu träumen und Details über dich herauszufinden. Irgendwie hat all das mein Leben interessanter gemacht. Ich hatte eine Beschäftigung und war deshalb nie so wirklich alleine. Vielleicht habe ich deshalb so an dir festgehalten.... weil ich es nicht aushalten konnte, mit den Stimmen in meinem Kopf, die mich auf die Sachen in meinem Leben aufmerksam machten, die ich nicht sehen wollte. Diese Kleinigkeiten. Nun stehe ich wieder an dem selben Punkt wie schon so oft zuvor. Stärker oder schwächer? - Das weiß ich nicht. Ich vermute stärker, oder hoffe es zumindest. Ich weiß noch nicht, wie ich es schaffen soll, diesen Schritt zu tun und weiter zu gehen, ohne mich umzudrehen. Ohne, dass diese Stimmen kommen und ohne, dass das Schiksal die Chance hat, mich auszulachen. ... Aber ich werde nicht aufhören, nach einer Lösung zu suchen.
Es gab heufig Gründe, weshalb es nicht mehr ging. Und es waren schwerwiegende Gründe. Doch das waren sie nur so lange, bis ich dich wieder gesehen habe. Mit dir Blicke ausgetauscht hatte und die stetige Sehnsucht wieder zum Vorschein kam. Ich habe dich in diesen Tagen gehasst. Doch der Hass wurde weniger und die unglückliche Liebe zu dir wurde wieder stärker.
Doch ich glaube fest daran, dass ich jetzt wirklich dabei bin, dich zu vergessen. Ich weiß, dass es geht. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich keinen Grund dazu, dich länger festhalten zu wollen. Vielleicht, weil es zu einem Teil meines Tages geworden ist über dich nachzudenken, über dich zu schreiben, von dir zu träumen und Details über dich herauszufinden. Irgendwie hat all das mein Leben interessanter gemacht. Ich hatte eine Beschäftigung und war deshalb nie so wirklich alleine. Vielleicht habe ich deshalb so an dir festgehalten.... weil ich es nicht aushalten konnte, mit den Stimmen in meinem Kopf, die mich auf die Sachen in meinem Leben aufmerksam machten, die ich nicht sehen wollte. Diese Kleinigkeiten. Nun stehe ich wieder an dem selben Punkt wie schon so oft zuvor. Stärker oder schwächer? - Das weiß ich nicht. Ich vermute stärker, oder hoffe es zumindest. Ich weiß noch nicht, wie ich es schaffen soll, diesen Schritt zu tun und weiter zu gehen, ohne mich umzudrehen. Ohne, dass diese Stimmen kommen und ohne, dass das Schiksal die Chance hat, mich auszulachen. ... Aber ich werde nicht aufhören, nach einer Lösung zu suchen.
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