Dienstag, 29. Oktober 2013
Selbst wenn die Zeit uns trennt...
Ich werde dich immer noch lieben, auch wenn ich dich in acht Monaten vielleicht nicht mehr wieder sehen werde.
Ich werde dich immer noch lieben, wenn du nicht mehr jung bist. Dann werde ich dir zeigen, dass deine Jugend in deinem Herzen lebt und dir das Gefühl geben, dass Alter uns nicht schwächer macht, sondern stärker.
Ich werde dich lieben, wenn du dich nicht mehr schön findest, denn für mich wirst du auf Ewig der schönste Mensch bleiben und ich werde mir Mühe geben, es dir mit jedem Tag, jedem Wort, jedem Blick zu zeigen.
Ich werde dich noch lieben, wenn du nicht mehr tanzen, nicht mehr rennen, nicht mehr zielsicher durch die Straßen gehen kannst. Ich werde deine Hand nehmen und dich führen, dorthin, wo eine gemeinsame Zukunft möglich ist.
Ich werde dich noch immer lieben, wenn du nicht mehr lachen kannst, ohne dass die Falten um deinen Mund herum tanzen. Denn dein Lachen ist für mich der größte Lohn, die größte Anerkennung und das schönste Kompliment.
Ich werde dich noch lieben, wenn deine Kinder schon erwachsen sind und dein Ehepartner längst nicht mehr unter uns weilt.
Ich werde dich all die Jahre lieben, in denen ich auf dich warte. Auch, wenn du mir das jetzt glauben kannst.
Ich liebe dich A. und ich werde es immer tun. ♥

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Sehnsucht (1 month later it's still the same, just different)
Vielleicht ist es nicht klug, wieder zu schreiben.
Ja, vielleicht war es auch nicht klug, zu denken, du seist anders.
Vielleicht war es nicht klug, zu hoffen, es würde jetzt besser werden.
Habe ich es mir eingeredet?
Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Denn das Blut, das noch immer durch meine Adern fließt, ist so kalt, dass ich stets friere.
Egal wo ich bin. Egal wer bei mir ist. Egal wer mich berührt.
Es ist als lebe man in einem tauben Körper.
Taub durch den Schmerz, und das Herz pumpt so schwach.
Wenn meine Augen dich erfassen, dann leuchtet mein Herz. Es leuchtet so stark, so hell, dass es niemand übersehen kann. Es hüpft und schreit, gelangt zur Ekstase. Die Hitze ergreift den ganzen Körper. Es schreit deinen Namen. Jeder kann es hören. Aber ich schaue zur Seite, denn du nimmst mich nicht wahr. Du siehst diesen leuchtenden Menschen nicht. Du hörst diese Rufe nicht. Du bist blind und taub geworden. Oder einfach ignorant. Und die Füße berühren den harten Boden, die Gelenke sind verklemmt, die Muskeln steinhart. Die Lunge zittert, wenn ich versuche einzuatmen. Mein Herz schreit lauter, aber ich muss es ignorieren. Es krampft sich zusammen, will auf sich aufmerksam machen. Und ich halte inne. "Bitte, hör auf", flehe ich leise. "Ich weiß, es tut weh. Ich würde es ändern, wenn ich könnte. Aber ich bin machtlos." Und dann wird es wieder still. Unglaublich still. Der Körper erkaltet und die Füße bewegen sich automatisch. Umdrehen darf ich mich nicht. Dir hinterhergehen verbiete ich mir. Dass ich dich liebe, steht außer Frage. Aber ich darf es nicht und deinetwegen werde ich meinem Herzen Befehle geben. Befehle, die ich kaum aussprechen kann, weil ich gegen Tränen ankämpfen muss. Vielleicht fühle ich mich unverstanden, vielleicht auch nur einsam. Einmal würde ich gerne wissen, wie du dich fühlst, wenn du dich wieder ganz offensichtlich von mir weg drehst. Wenn du deinen Kopf in die Luft hebst, ganz weit oben und mich dort am Boden übersiehst. Ich möchte wissen, ob es richtig ist, die Ohren und das Herz zu verschließen. Und das nur, weil du es so möchtest.

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