Samstag, 17. November 2012
Ungewissheit und die damit verbundene Gleichgültigkeit.
Es ist immer wieder erstaunlich mit anzusehen, wie wenig die Menschheit heutzutage noch weiß. Wir lernen in den Schulen Dinge, die wir angeblich später benötigen. Aber die richtig wichtigen Dinge, die unser Überleben auf diesem immer stärker belasteten Planeten sichern, über die wird uns nichts gesagt. Wir lernen in Geschichte etwas über unsere Vorfahren und die Konflikte, aber und wird nicht gesagt, welche Strategien und Hinterhalte diese doch schon "kranken" Menschen planten und durchführten. Was mit den Leuten geschehen ist, über die nicht berichtet wird und die vielleicht mehr über das wussten, wovon viele Bürger die Augen verschlossen hatten. In Biologie lernen wir die Krankheiten und Erreger kennen, aber man informiert uns nicht ausführlich darüber, wie wir auf die Ernährung achten müssen, was gegessen und nicht-gegessen werden darf, um nicht an dieser Krankheit zu erkranken. Wir haben Politik und Wirtschaft, aber keiner traut sich, etwas gegen Politiker und Strategien zu äußern oder uns über die geheimen Fallen der Banken und Kredithaien aufzuklären. Lehrer, Wissenschaftler, Professoren, Politiker und Reporter lassen uns im Dunkeln wenn es darum geht, was wirklich wichtig ist. Wer darf sich klug nennen? Denn offensichtlich laufen wir alle in einem heilen Land herum, abgeschattet von dem Krieg auserhalb und nicht betroffen von Atomkraftwerken oder anderen außerordentlich umwelt-/ und gesundheitsschädlichen Erfindungen. Doch wenn wir die Augen öffnen, die Hände von den Ohren nehmen und unser Interesse für UNS, für UNSER LAND, UNSERE GESUNDHEIT und UNSERE ART wecken, finden wir mehr heraus, als uns vielleicht lieb ist. Doch wir können, wenn auch nur gering, wissen, wovor wir uns in Acht nehmen müssen und was sich tatsächlich in unserem friedlichen Land abspielt. Wie eine gute Freundin kürzlich zu mir sagte: "Die Menschen stellen sich keine Fragen mehr. Sie werden sich keine Antworten geben können, wenn sie nicht fragen" Doch wir werden in unserem Denken immer beschränkter und leben in einer Box, aus der es gilt, auszubrechen.

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Dienstag, 9. Oktober 2012
Halten und loslassen.
Ich wünsche mir nur die Dinge zurück, wie sie einmal waren. Ich wünsche mir diese Gespräche zurück. Ich wünsche mir die Momente zurück, die wir teilten. Irgendwie.
Ich kann nicht verstehen, warum du so zu mir bist. So warst du noch nie, denke ich. Ich habe das Gefühl, dich nicht mehr zu kennen. Aber ob ich dich überhaupt schon jemals gekannt habe? Nein, gekannt definitiv nicht. Aber ich kannte deine Art, Menschen Mut zu machen. Ich kannte deine Art, andere zu trösten und dich um sie zu kümmern. Ich wusste, wenn du wütend warst, oder enttäuscht und es aber nicht gezeigt hast. Ich dachte irgendwie, uns würde etwas verbinden. Eine Freundschaft. Wir hätten etwas gemeinsam... für mich warst du immer etwas Besonderes. Und so, wie du über mich geredet hast, dachte ich, ich wäre das auch für dich. Manchmal frage ich mich, was ich überhaupt erwarte. Ist doch alles absurd. Es tut nur einfach so verdammt weh, zu wissen, dass ich etwas verloren habe, weil ich nicht darum gekämpft habe.

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Donnerstag, 4. Oktober 2012
Wieso kann es nicht wieder so sein? I miss you.
Und manchmal, da vermisse ich den Gedanken, mich hinzusetzen und dir zu schreiben.
Ich vermisse es, mein Postfach zu öffnen und voller freude deine Mail zu erhalten.
Ich vermisse es, dir von meinen Neuigkeiten und Problemen zu erzählen.
Ich vermisse es, zu dir zu gehen und ganz normal zu reden.
Ja, ich vermisse das alles. Ich vermisse dich. Ich vermisse meine Freundin, die immer für mich da war und nie etwas zurück verlangte. Die mich bedingungslos beschützt hat und sich Sorgen machte. Aber ich habe Angst davor, neu zu starten. Zu vieles haben wir hinter uns gelassen und damit abgeschlossen. Zu vieles für diesen Neuanfang, den ich mir so sehr wünsche.

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Augen.
Wann weiß man, dass das, was man fühlt, echt ist? Wann weiß man, dass das, was der andere sagt, so gemeint ist? Und wann weiß man, ohne dass der andere spricht, was er denkt?
- Wenn man in die Augen sieht.
Wenn man in die Augen des anderen sieht, und einen ein Kribbeln durchfährt, weil das Herz noch vor dem Verstand merkt, dass man diejenige ist, die angeschaut wird.
Wenn man in die Augen sieht und diese schweigen. Sie strahlen Ruhe aus, und Ehrlichkeit.
Wenn man in die Augen des anderen sieht und diese sich nicht abwenden, sondern sich dem Moment hingeben.
Und man sich gefesselt fühlt von seinem Blick. Angst hat, angst, wegzusehen, weil man dieses Gefühl nicht verlieren möchte.
Man es aber nicht halten kann, weil es unmöglich scheint. Unmöglich ist.

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Freitag, 28. September 2012
Wenn das Reale aus dem Leben so unwirklich wird
Ich laufe den Gang entlang, auf dem Weg zu meinem Klassenzimmer. Während ich gehe, kreisen meine Gedanken nur um eins. Um diesen einen Traum. Ich erinnere mich an die gepflasterte Treppe, die Toilette in einer der Gänge, die Bänke unter den großen Fenstern, die prächtigen Pflanzen vor den Räumen, der blaue Teppichboden, die entgegenkommenden Lehrer, bei denen ich das Gefühl habe, sie sehr gut zu kennen. Mir kommen diese beiden Menschen entgegen, die mich skeptisch beäugen und wortlosvorbeigehen. Und ich lächle, um dieses traurige Gefühl zu überspielen. Als ich im Klassenzimmer platz nehme, sehe ich in die Augen, an die ich die stärkste Erinnerung habe. Ich versinke in meinen Gedanken. Ich erinnere mich so stark an diesen Traum, der so real und gleichzeitig unwirklich war. Die Gefühle, die ich für die einzelnen Menschen empfand... waren die real? Die Worte, die die beiden Menschen aussprachen, von denen ich glaubte, nie wieder ein Wort mit ihnen sprechen zu können... waren die tatsächlich so unwirklich? Und diese eine Person, die sowohl im echten Leben als auch in meinem Traum immer da war, mir half wie es nur geht... was ist mit diesem Menschen?

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Sonntag, 17. Juni 2012
Neuanfang.
Noch einmal alles auf Null. Alles neu anfangen können. So easy? Ich glaube nicht. Menschen können verzeihen, aber vergessen werden sie nicht. Es wird auf ewig etwas zwischen uns stehen.

Alles hinter mir lassen. Die Vergangenheit. Sich nicht mehr umdrehen, egal wie schwer es sein würde. Ich kann es nicht riskieren - einen weiteren Rückschlag. Deshalb: Augen nach vorne gerichtet. In der Vergangenheit gibt es keine Momente, die nicht auch in der Zukunft auf mich warten könnten. Niemand weiß wie es Morgen aussehen wird. Manchmal dachte ich, ich würde an der Vergangenheit festhalten, weil ich nicht glaubte, dass die Dinge/Momente/Zeit auch nur annähernd wieder so schön werden könnten. Aber mir fällt auf, dass das, was man in der Vergangenheit tat, für die Zukunft gilt. Ein einfaches Beispiel: Schrieb man einen Brief, gab ihn ab, mit all den Erinnerungen. Abgeschlossen nun durch diesen Brief. Auf dem Weg zu der Person, an die er adressiert ist. Man läuft nach Hause. Dieser Schritt liegt jetzt hinter einem. Und eine Woche später meldet sich diese Person, um zu reden.

Man tat also etwas, und löste damit etwas anderes aus.
Ein Zahnrad treibt das andere an. Ist es nicht so?
Man braucht keine Angst vor der Zukunft haben. Denn wir erleben sie nur im Augenblick. Der Moment, in dem wir die Augen aufschlagen und ein neuer Tag beginnt. Wir haben es doch in der Hand, was aus der Zeit wird. Bekommt man die Chance zu einem Neuanfang in den Augen anderer, sollte man sich glücklich schätzen. Aber jeder Mensch kann einen Neuanfang wagen. Mit sich selbst.

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Samstag, 26. Mai 2012
Es tut mir leid.
Als ich damals gelesen habe, was andere Mädchen in der Situation tun, sagte ich mir: "Zu so etwas wäre ich nie im Stande". Ich fragte mich, wie diese Mädchen sich selbst sahen, was sie selbst von dem dachten, was sie taten. Ich wusste, sie brauchten Hilfe, sie hatten sich da in etwas verrannt, aus dem sie nicht mehr heraus kommen würden. Ich war mir bewusst, dass es falsch war, was sie taten.
Und trotzdem wurde ich unbewusst eine von ihnen. Ich nahm die Dinge die falsch waren auf die leichte Schulter. Redete sie mir gut. Stets war ich der festen Überzeugung, dass ich längst nicht so schlimme Sachen mache wie sie taten. Ich dachte, ich täte nichts schlimmes. Doch in wahrheit wurde ich zu der Person, die ich nie werden wurde. Ich tat das, was ich nie tu'n wollte. Und ich bereue das, was ich hätte vermeiden können.

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Freitag, 4. Mai 2012
Der Kampf gegen den Abstieg.
Ich habe fast schon Angst davor, zu sagen, dass es mir gut geht. Ich fürchte mich davor, auszusprechen, dass ich dabei bin mich zu ent-lieben. Denn immer wenn ich denke, dass es wieder hoch geht, grinst mir das Schicksal frech ins Gesicht und wirft mich erneut zurück. Ich bin entschlossen, dich zu vergessen. Aber mal ehrlich: Wie oft war ich das schon ?
Es gab heufig Gründe, weshalb es nicht mehr ging. Und es waren schwerwiegende Gründe. Doch das waren sie nur so lange, bis ich dich wieder gesehen habe. Mit dir Blicke ausgetauscht hatte und die stetige Sehnsucht wieder zum Vorschein kam. Ich habe dich in diesen Tagen gehasst. Doch der Hass wurde weniger und die unglückliche Liebe zu dir wurde wieder stärker.
Doch ich glaube fest daran, dass ich jetzt wirklich dabei bin, dich zu vergessen. Ich weiß, dass es geht. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich keinen Grund dazu, dich länger festhalten zu wollen. Vielleicht, weil es zu einem Teil meines Tages geworden ist über dich nachzudenken, über dich zu schreiben, von dir zu träumen und Details über dich herauszufinden. Irgendwie hat all das mein Leben interessanter gemacht. Ich hatte eine Beschäftigung und war deshalb nie so wirklich alleine. Vielleicht habe ich deshalb so an dir festgehalten.... weil ich es nicht aushalten konnte, mit den Stimmen in meinem Kopf, die mich auf die Sachen in meinem Leben aufmerksam machten, die ich nicht sehen wollte. Diese Kleinigkeiten. Nun stehe ich wieder an dem selben Punkt wie schon so oft zuvor. Stärker oder schwächer? - Das weiß ich nicht. Ich vermute stärker, oder hoffe es zumindest. Ich weiß noch nicht, wie ich es schaffen soll, diesen Schritt zu tun und weiter zu gehen, ohne mich umzudrehen. Ohne, dass diese Stimmen kommen und ohne, dass das Schiksal die Chance hat, mich auszulachen. ... Aber ich werde nicht aufhören, nach einer Lösung zu suchen.

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Sonntag, 22. April 2012
What's right and what's wrong?
Ich hasse es, immer alles falsch zu machen! Ich weiß nicht mehr was richtig ist und was nicht. Die eine sagt das, die andere das und der andere wiederum das. Was soll ich tun, ich selbst weiß nicht weiter! "Hör auf dein Herz", so ein schwachsinn. Mein Herz weiß doch gar nicht, was es will! An allem kann ich zweifeln, keine Entscheidung scheint richtig zu sein. Ich kann all die Last auf mich nehmen und vielleicht in Depressionen versinken. Aber zumindest würde ich niemanden belasten und es wäre nur meine Sache. Doch mitlerweile sind viel zu viele Leute integriert und das bereue ich auch nicht! Was ich nicht weiß, ist wieviel ich jedem von denen zumuten kann. Ist es egoistisch von einem Menschen zu verlangen, dass der einem hilft? Ich habe dem Menschen noch nie geholfen, aber sie brauchte auch nie hilfe. Ich war immer die, die genommen hat. Ist sie wohlmöglich nach all der Zeit überfordert? Was setzte ich aufs Spiel? Sie ist meine Klassenlehrerin. Ist es denn falsch zu wollen, dass sie mir beisteht und mich berät? Es hat nichts mit ihrem Unterricht zu tun, also ist es vielleicht doch nicht gut... Ich weiß es nicht. Ich weiß nichts mehr. Alle sagen etwas anderes. Am besten, ich frage gar keinen mehr und handle nur noch aus eigener Hand. Dann tut es vielleicht nicht so weh, wenn ich wieder abrutsche und vielleicht noch tiefer falle.

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Sonntag, 15. April 2012
Du und ich. Ich kenne es.
Es gibt Momente, in denen du traurig bist. In diesen Momenten zählt die Gegenwart, das Geschehene. Du weinst. Niemand verlangt von dir, dass du damit aufhörst. Du bist wütend. Wütend auf die Welt und die Menschen da drausen. Und du hast alles Recht dazu wütend zu sein! Du fragst dich, weshalb die anderen mit soviel weniger glücklich sind. Wieso sie sich verlieben und das Innere im Menschen für sie mehr zählt, als sonst irgendwas. Wieso sie so schnell alles haben können, was sie sich wünschen. Und du fragst dich, wieso du wählerisch bist und du nicht einfach "loslassen" kannst. Wieso du dich nach all den Jahren immer noch darum kümmerst, was andere über dich denken. Und wieso du selbst dich selbst unter Druck setzt, meist selbst "die anderen" bist. Niemand lacht dich aus, niemand spricht böse über dein Glück. Das bist du ganz alleine, die das alles nieder macht. Die das Glück nicht schätzen kann und das von Anderen wichtiger macht. Und irgendwo kann ich dich auch verstehen. Denn du bist wie ich. In solchen Momenten, willst du nicht an die Zukunft denken, weil du weißt, dass sie nicht besser werden kann. Du kennst dich und du wirst dich nicht ändern. Mit dieser Einstellung machst du dir selbst vor kleinen Dingen Angst. Vielleicht bist du komisch, mag sein. Aber eins muss dir klar sein: Du wirst niemald glücklich werden, wenn du nicht lernst, dass das was du hast, genauso viel wert ist wie das was andere haben. (c)

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